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/ 11.06.2013
Harald Leipertz

Eliten. Ein Vergleich der spezifischen Forschung bei C. Wright Mills und Norbert Elias

Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1999 (Aachener Beiträge zur Vergleichenden Soziologie und zur China-Forschung 13); XII, 115 S.; brosch., 49,- DM; ISBN 3-631-34687-5
Die Studie stellt die sozialstrukturelle, ideologische und psychologische Breite des Elitenbegriffs in den Kontext der Gesellschaftsanalysen Mills' und Elias'. Breiterer Raum wird dem Denken Mills' gewidmet, welchem in der deutschen Soziologie unberechtigterweise wenig Beachtung zukomme. Mills' Elitenforschung steht letztlich im Dienst der politischen Aufklärung und zielt auf eine "Abflachung der hierarchischen Gesellschaftsstruktur" (104). Der Autor konfrontiert Mills' Konzept einer "historisch-dimensionierten Orientierung zu anderen Gruppen" mit Elias' Perspektive einer "großtheoretischen Dispositionierung" (3). In der Gegenüberstellung soll mit Hilfe der Methode der Kreuzklassifikation "die Forschung des einen als Überprüfungsgrundlage des anderen" (4) nutzbar gemacht werden. Die Lesbarkeit der Studie leidet nicht nur unter einem ohnehin äußerst schwerfälligen Stil, sondern auch aufgrund einiger formaler Ungereimtheiten. Inhaltsübersicht: 1. Das konstitutive soziologische Denken des C. Wright Mills; 2. Mills' elitenspezifisches Werk; 3. Kreuzklassifikatorische Approximation der millsschen und eliasschen elitenspezifischen Forschung.
Andreas Eis (AE)
Jun.-Prof. Dr., Didaktik des politischen Unterrichts und der politischen Bildung, Institut für Sozialwissenschaften Oldenburg, Fakultät I.
Rubrizierung: 5.462.24 Empfohlene Zitierweise: Andreas Eis, Rezension zu: Harald Leipertz: Eliten. Frankfurt a. M. u. a.: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10344-eliten_12235, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 12235 Rezension drucken
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