/ 12.06.2013
Dorothee Zschocke
Regionalisierung und Partizipation. Eine Untersuchung am Beispiel der Städteregion Ruhr und der Region Braunschweig
Bonn: Stiftung Mitarbeit 2007 (Beiträge zur Demokratieentwicklung von unten 22); VIII, 269 S.; 10,- €; ISBN 978-3-928053-94-5Raumplanerische Diss. Dortmund. – Während die Regionen im Zuge von Europäisierung und Globalisierung an Bedeutung gewinnen, ist die Frage der politischen Teilhabe an regionalen Entscheidungsprozessen noch weitgehend unbeachtet. Die Autorin fragt, wie Partizipation auf der regionalen Ebene realisiert werden kann. Auf der Grundlage der jüngeren Diskussion um Regionalisierung und regionale Governance einerseits und dem Partizipationsbegriff andererseits leitet sie einen verstärkten Partizipationsbedarf sowie Ziele und Funktionen einer regionalen Partizipation ab. Im empirischen Teil der Studie erfolgt dann eine explorativ angelegte Analyse von Beteiligungsprozessen zweier Fallbeispiele aus dem Forschungsvorhaben „Stadt 2030“ (Städteregion Ruhr und Region Braunschweig) mit dem Ziel, Anforderungen, Nutzen und Schwierigkeiten der Beteiligung unterschiedlicher regionaler Akteure herauszuarbeiten. In ihren abschließenden Empfehlungen zur Gestaltung von Partizipationsprozessen benennt die Autorin verschiedene Partizipationsbausteine, wobei die Bildung eines Regionalforums einen besonderen Stellenwert einnimmt. Der Band ist primär an Interessierte aus der raum- bzw. regionalplanerischen und beteiligungspolitischen Praxis gerichtet.
Anke Rösener (AR)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 2.333 | 2.343 | 2.325
Empfohlene Zitierweise: Anke Rösener, Rezension zu: Dorothee Zschocke: Regionalisierung und Partizipation. Bonn: 2007, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/14399-regionalisierung-und-partizipation_34169, veröffentlicht am 11.06.2008.
Buch-Nr.: 34169
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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