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/ 17.06.2013
Heinz-Jürgen Förg / Hermann Scharnagl

Glaubenskriege. Führer und Verführte

Würzburg: echter 2001; 160 S.; geb., 20,- €; ISBN 3-429-02299-1
Seit die islamischen Gotteskrieger, seien sie aus dem Iran, dem Nahen Osten oder Afghanistan, ihren Hass weltweit exportieren, wird Religion wieder als ein entscheidender Faktor in der Politik wahrgenommen. Die Autoren betrachten dieses Phänomen jedoch nicht aus politikwissenschaftlicher Sicht, sondern eher aus einer historisch-theologischen Perspektive. Sie untersuchen die Wurzeln und Erscheinungsformen religiös motivierter Kriege von den Kreuzzügen bis hin zu den Selbstmordattentätern unserer Tage. Ihr Ziel ist es, Wege zur Beendigung religiös verbrämter Gewalt aufzuzeigen und die Pervertierung von Glaubensinhalten in Konflikten und Kriegen zu stoppen. Inhaltsübersicht: Glaubenskriege im Alten Orient und im antiken Israel; Religiöses und Sakrales in den Kriegen der mediterranen Antike; Glaubenskriege im Zeichen des Buddhismus?; "Heiliger Krieg" und "heiliger Kampf" im Islam; Kreuzzug als "heiliger Krieg" und "heiliger Kampf" im Christentum; Die konfessionellen Glaubenskriege der frühen Neuzeit in Europa; Pervertierung von Glaubensinhalten in Konflikten und Kriegen unserer Zeit; Frieden und Krieg im Spiegel der Theologie und Kirchengeschichte; Kultur des Friedens.
Walter Rösch (WR)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 2.234.412.25 Empfohlene Zitierweise: Walter Rösch, Rezension zu: Heinz-Jürgen Förg / Hermann Scharnagl: Glaubenskriege. Würzburg: 2001, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/15897-glaubenskriege_18171, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 18171 Rezension drucken
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