/ 11.06.2013
Katrin Sell
Konsolidierung zwischen Markt und Staat. Die Bedeutung der Arbeitsbeziehungen für die Demokratisierung in Spanien und Ungarn
Opladen: Leske + Budrich 1999 (Forschung Politikwissenschaft 49); 277 S.; kart., 58,- DM; ISBN 3-8100-2562-3Diss. HU Berlin; Gutachter: G.-J. Glaeßner, D. Herzog. - Die vergleichende Arbeit untersucht nach dem most different Design anhand der Beispiele Spaniens und Ungarns, ob der Neokorporatismus, trotz seiner "inhärenten Defizite" (21), eine generalisierbare Strategie zur Konsolidierung der im Prozeß der Systemtransformation entstandenen neuen Demokratien bieten kann. Damit werden der südeuropäische und der mittelosteuropäische Kontext bewußt zusammengeführt. In Ablehnung minimalistischer Konzepte von Legitimation wird die Etablierung demokratischer Arbeitsbeziehungen gerade nicht als bloß "sekundäre" (22) Institutionenbildung aufgefaßt, sondern deren Einfluß auf den Prozeß der Konsolidierung zum zentralen Forschungsgegenstand des Buches erhoben.
Thomas Nitzsche (TN)
M. A., Fachreferent für Politikwissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena (ThULB).
Rubrizierung: 2.2 | 2.262 | 2.61 | 2.62
Empfohlene Zitierweise: Thomas Nitzsche, Rezension zu: Katrin Sell: Konsolidierung zwischen Markt und Staat. Opladen: 1999, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/10305-konsolidierung-zwischen-markt-und-staat_12189, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 12189
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M. A., Fachreferent für Politikwissenschaft, Soziologie und Wirtschaftswissenschaft an der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek in Jena (ThULB).
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