/ 18.06.2013
Frank Rutschmann
Der europäische Vermittlungsausschuss. Eine organisationsrechtliche Untersuchung der interinstitutionellen Vermittlungseinheit im Rechtsetzungsverfahren nach Artikel 251 des EG-Vertrages
Berlin: Duncker & Humblot 2002 (Beiträge zum Parlamentsrecht 56); 237 S.; 66,- €; ISBN 3-428-10811-6Rechtswiss. Diss. Leipzig; Gutachter: R. Geiger, C. Degenhart, U. Fastenrath. - Die in Maastricht beschlossene "Mitentscheidung" des Europäischen Parlaments bei der Rechtsetzung in der Europäischen Union bedeutete für das Parlament eine erhebliche Kompetenzstärkung. Für den Fall von Meinungsverschiedenheiten zwischen den Legislativorganen Rat und Parlament wurde die Möglichkeit vorgesehen, einen europäischen Vermittlungsausschuss einzurichten. Er ist mit den Mitgliedern des Rates und ebenso vielen Vertretern des Parlaments besetzt. Ihm obliegt es, einen Stillstand der Rechtsetzung bei Differenzen in den beiden Organen mit einem schlichtenden Einigungsvorschlag zu überwinden. Rutschmann befasst sich eingehend mit dem Verfahren, dem Aufbau und der Ablauforganisation der Vermittlung.
Sabine Steppat (STE)
Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
Rubrizierung: 3.3
Empfohlene Zitierweise: Sabine Steppat, Rezension zu: Frank Rutschmann: Der europäische Vermittlungsausschuss. Berlin: 2002, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/18371-der-europaeische-vermittlungsausschuss_21273, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 21273
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Dipl.-Politologin, Redakteurin pw-portal.de.
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