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/ 04.06.2013
Ute von Wrangell / Renate Wurms / Maren Wichmann / Ulrike Bittner / Liselotte Lemke / Rosemarie Lück (Hrsg.)

Frauenbeauftragte. Zu Ethos, Theorie und Praxis eines jungen Berufes

Königstein/Ts.: Ulrike Helmer Verlag 1998 (Aktuelle Frauenforschung); 230 S.; pb., 29,90 DM; ISBN 3-927164-66-6
Der Sammelband geht hervor aus dem Workshop "Kommunale Frauenbeauftragte in Gleichheit und Differenz", der im Spätherbst 1996 durchgeführt wurde. Kommunale Frauenbeauftragte trafen hier zusammen mit der feministischen Politikwissenschaftlerin Holland-Cunz, um Zwischenbilanz über knapp fünfzehn Jahre kommunaler Frauenbeauftragung zu ziehen. Inhalt: Einleitung der Herausgeberinnen (9-22); Marion Gräfin Dönhoff: Wo bleibt das Ethos? (23-26). I. Verständigung über Gleichheit und Differenz: Angelika Wetterer: Professionalisierung, soziale Schließung und berufsspezifische Konstruktionen der Geschlechterdifferenz. Zur Reproduktion geschlechtshierarchischer Strukturen in akademischen Expertenberufen (29-56); Barbara Holland-Cunz: Demokratietheorie und feministische Bündnispolitik (57-77); Monika Wolff: Anmerkung zum Beitrag von Barbara Holland-Cunz: "Demokratietheorie und feministische Bündnispolitik" (78-79); Barbara Holland-Cunz: Trennendes und Verbindendes. Zum Selbstverständnis und Berufsethos kommunaler Frauenbeauftragter (80-102); Rosemarie Lück: "Standorte". Die Rolle der kommunalen Frauenbeauftragten - Eine Einschätzung - (103-116). II. Praxis - eine Zwischenbilanz: Ida Hiller / Eva Löhner: Zehn Jahre Frauenbeauftragte. Rückblick und Perspektiven der Stadt Nürnberg (119-133); Brunhild Friedel: Fünf Jahre Gleichstellungsstelle / Frauenbüro Dresden. Rückblick und Ausblick (134-149); Dörthe Domzig: Fünf Jahre Amt für Frauenfragen in Heidelberg. Ein Arbeitsbericht (150-184); Ira Schmalbrock / Heidrun Bäcker / Christa Bauer-Schmidt: Vernetzung heißt das Zauberwort. Frauenbeauftragte im ländlichen Raum (185-193). III. Perspektiven: Dörthe Jung: Kommunale Frauenbeauftragte im Spagat zwischen Verrechtlichung und Mainstreaming (197-210); Irmhild Rüffer: Verantwortung. Für Gisela Schlüter-Preuß. Sie lebte ihr Leben für die Rechte der Frauen (211-213); Gisela Schlüter-Preuß: Geschlechtergerechtigkeit im Prozeß der Verwaltungsmodernisierung (214-222); Maren Wichmann / Ute von Wrangell: Kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte in Gleichheit und Differenz. Überlegungen zu einem Berufsethos (223-228).
Julia Schmidt-Häuer (JSH)
Dr., Referentin im wissenschaftlichen Dienst der SPD-Bürgerschaftsfraktion in Bremen.
Rubrizierung: 2.36 Empfohlene Zitierweise: Julia Schmidt-Häuer, Rezension zu: Ute von Wrangell / Renate Wurms / Maren Wichmann / Ulrike Bittner / Liselotte Lemke / Rosemarie Lück (Hrsg.): Frauenbeauftragte. Königstein/Ts.: 1998, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/5720-frauenbeauftragte_7440, veröffentlicht am 01.01.2006. Buch-Nr.: 7440 Rezension drucken
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