/ 03.06.2013
Hans-Wolfgang Platzer
Lernprozeß Europa. Die EU und die neue europäische Ordnung. Eine Einführung
Bonn: Verlag J. H. W. Dietz Nachfolger 1995 (Friedrich-Ebert-Stiftung: Reihe Praktische Demokratie); 176 S.; 3., akt. u. überarb. Aufl.; brosch., 19,80 DM; ISBN 3-8012-0229-1Seit der ersten Auflage 1992 des von der Kritik einhellig begrüßten Einführungswerkes hatte sich nach Maastricht, der EU-Erweiterung, der vierten Direktwahl zum Europäischen Parlament 1994 und den Veränderungen der außen- und sicherheitspolitischen Gesamtlage in Europa genügend Stoff für eine Überarbeitung angesammelt. In gewohnt pointierter und auch sprachlich gelungener Weise gelingt es Platzer, auf knappstem Raum Grundlagen sowie auch die aktuellen Kontroversen über die zukünftige Gestaltung Europas zu vermitteln. Eine solche Einführung, die nicht nur bei der routinierten Wiedergabe bekannten Wissens stehenbleibt, wünscht man sich häufiger. Erfreulich, daß auch die ansonsten eher abseitig behandelten Probleme des sozialen und ökologischen Integrationsprozesses ausreichend dargelegt werden. Allerdings hätte das Literaturverzeichnis ebenfalls eine Aktualisierung vertragen können.
Christopher Hausmann (CH)
M. A., Politikwissenschaftler.
Rubrizierung: 3.1 | 3.3 | 3.4 | 3.5 | 3.6 | 3.7 | 3.2
Empfohlene Zitierweise: Christopher Hausmann, Rezension zu: Hans-Wolfgang Platzer: Lernprozeß Europa. Bonn: 1995, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/1167-lernprozess-europa_1187, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 1187
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M. A., Politikwissenschaftler.
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