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/ 03.06.2013
Friedrich Schorlemmer

Zu seinem Wort stehen

München: Knaur 1996; 431 S.; 14,90 DM; ISBN 3-426-77226-4
"Wer mit Worten umgeht, Worten nachhört, Worten folgt, sich Worten unterwirft, mit Worten freigesprochen wird, der spürt ihren Zauber, wunderbar, ungeheuerlich." (11) Obwohl Worte nicht immer zu-, sondern manchmal auch vorbeitreffen, wollte und will Schorlemmer mit seinen hier versammelten Aufsätzen, Artikeln, Reden und Predigten offene Worte sprechen: zu Freiheit und Gerechtigkeit, zu Frieden und Verständigung, zur Macht der Moral und zur Moral der Macht. Der Autor bezieht Stellung zu den Erfahrungen der Ostdeutschen nach der Maueröffnung, zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit, zum Umgang mit der PDS und zum ostdeutschen Schriftstellerverband. Dabei ist es auch sein Anliegen, den Wegen, die seine Worte gegangen sind, nachzuspüren und Mißverstandenes richtigzustellen. Inhaltsübersicht: I. Selbstvergewisserung; II. Zu seinem Wort stehen; III. Die Heilsversprechungen der Diktatur und die Heilserwartungen an die Demokratie; IV. Was wird aus unserer Hoffnung?; V. Freiheit und Bindung; VI. Brücken der Verständi­gung; VII. Im Disput; VIII. In Verehrung; IX. "Ein Wörtlein kann sie fällen". Predigen in der Thesenkirche.
Wolfgang Wagner (WW)
Diplom-Kaufmann, Dr. rer. pol., Politologe, Gütersloh.
Rubrizierung: 2.352.313 Empfohlene Zitierweise: Wolfgang Wagner, Rezension zu: Friedrich Schorlemmer: Zu seinem Wort stehen München: 1996, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/1533-zu-seinem-wort-stehen_1747, veröffentlicht am 25.06.2007. Buch-Nr.: 1747 Rezension drucken
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