/ 04.06.2013
Kathleen Toepel
Zusammenwirken von nationaler und europäischer Regionalpolitik in den neuen Bundesländern. Eine kritische Bilanz
Frankfurt a. M. u. a.: Peter Lang 1997 (Europäische Hochschulschriften: Reihe V, Volks- und Betriebswirtschaft 2.073); XVIII, 240 S.; brosch., 79,- DM; ISBN 3-631-31493-0Wirtschaftswiss. Diss. Universität-Geamthochschule Kassel. - Mit der deutschen Vereinigung wurde Ostdeutschland Bestandteil der Europäischen Gemeinschaft. Die deutsche Regionalpolitik stand vor der Herausforderung, die Niveauunterschiede zwischen Ost und West zu minimieren. Hier wuchs ihr mit der europäischen Regionalpolitik ein neues zusätzliches Instrument zu. Gleichzeitig kann die erfolgreiche Integration Ostdeutschlands in die Gemeinschaft als Testfall für die anstehende Osterweiterung angesehen werden. Denn hier wird die EU mit strukturähnlichen Problemen wie in Ostdeutschland konfrontiert werden. Die Leitfrage der Untersuchung lautet, inwiefern die Konzeptionen deutscher und europäischer Regionalpolitik als problemangemessen zu bezeichnen sind, und wie diese Instrumente weiterentwickelt werden können, um zusätzliche Effizienz in der Regionalpolitik zu erzielen. Die Arbeit stellt zunächst den internationalen und theoretischen Rahmen her, innerhalb dessen die Erörterungen zu deutscher und europäischer Regionalpolitik angesiedelt werden. Schließlich werden beide Politiken analysiert, ihre Vor- und Nachteile herausgearbeitet und Vorschläge zu deren Weiterentwicklung gemacht.
Patricia Bauer (PB)
Dr., Politikwissenschaftlerin.
Rubrizierung: 2.325 | 2.342 | 3.5
Empfohlene Zitierweise: Patricia Bauer, Rezension zu: Kathleen Toepel: Zusammenwirken von nationaler und europäischer Regionalpolitik in den neuen Bundesländern. Frankfurt a. M. u. a.: 1997, in: Portal für Politikwissenschaft, https://www.pw-portal.de/rezension/4384-zusammenwirken-von-nationaler-und-europaeischer-regionalpolitik-in-den-neuen-bundeslaendern_6162, veröffentlicht am 01.01.2006.
Buch-Nr.: 6162
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Dr., Politikwissenschaftlerin.
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